Satzung

                                        Dezember 2009

Satzung   des Skatclub – Harz

                                       Präambel

Am 01.11. 2009 vollendet der Nichtraucherskatclub  Harz  sein 10 jähriges Bestehen.

In dieser Zeit hat sich der Club, Dank seines Gründers Kurt Nagler aus Wernigerode und weiterer von Ihm mobilisierter Skatfreunde für eine effektiv handelnde Spielleitung , zu einer regional bekannten und anerkannten Gemeinschaft entwickelt.

Von anfangs 10 bis 15 Spielteilnehmern hat sich der Club auf der Grundlage einer seit 01.10.2002 gültigen Clubordnung zu einer starken Spielgemeinschaft von über 40 Mitgliedern entwickelt.

Diese gesunde Entwicklung  ist darauf zurück zu führen, dass  die Freude und der Spaß  am volkstümlichen Skatspiel  mit der Entwicklung eines  gesundheitsbewussten Lebens und eines freundschaftlichen Miteinanders von Menschen aus allen Volksschichten verbunden war.

Die  kontinuierliche und exakte Vorausplanung der Spieltermine für ein ganzes Jahr in vertraglich gebundenen Spielorten sowie das gut funktionierende  Turnier – Management haben dazu beigetragen , dass sich zunehmend  Frauen, Männer  und Jugendliche für eine  Clubmitgliedschaft interessierten oder als Gäste an den Turnieren beteiligten.

Obwohl  im Verlaufe der Jahre die Mitgliederzahl zeitweilig schwankte,  waren in den letzten beiden Jahren durchschnittlich zwischen 30 und 40  Spieler an jedem Turnier beteiligt.

In der Konsequenz entstanden dadurch an die Spielleitung ständig steigende Anforderungen für Organisation und Management . Insbesondere die finanzielle Sicherung aller Aufwendungen für ein geordnetes  Spielgeschehen erfordert rechtlich

saubere und demokratisch gefasste Grundlagen .

Die Gründung eines nicht eingetragenen Vereins auf der Grundlage gültiger Gesetze der Bundesrepublik und der mehrheitlichen Zustimmung der Clubmitglieder  ist der Weg , der die erreichte Qualität  des Clubgeschehens  auf Dauer sichert.

Vorteile der Vereinsgründung :

1.       Vereint lassen sich die Interessen der Mitglieder bündeln ,besser planen

und für alle gerecht  regeln ;

2.       Nutzung der Vorteile ,die das Grundgesetz der Bundesrepublik einer Vereinsgründung  zusichert ;

3.       Rechte und Pflichten der Mitglieder  sind unter Beachtung demokratischer

Gepflogenheiten für alle gleich bestimmt . Die finanziellen  Angelegenheiten sind rechtlich gesichert und Willkür ausgeschlossen.

§1                          Name ,Sitz und Geschäftsjahr

(1)      Der Verein führt den Namen „ Skatclub Harz “ mit Sitz

in Wernigerode. Er soll nicht in das Vereinregister eingetragen werden.

(2)      Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr ,im Gründungsjahr das Rumpfjahr.

§ 2                                   Zweck des Vereins

(1)      Pflege der Geselligkeit durch gemeinsame Freizeitveranstaltungen,

(2)      Pflege des nichtprofessionellen Skatspiels durch Organisation kontinuierlich

geplanter , vereinsinterner Skatturniere .

§ 3               Gültigkeit der bisherigen Clubordnung  

(1)      Soweit die Satzung nicht ausdrücklich anderes bestimmt , werden die darin

formulierten Festlegungen  zur Mitgliedschaft , Spieleinsatz , Zeitplan, Teilnehmer- Nummern und Listenführung Teil der Satzung

§ 4     Punktspielbetrieb des Deutschen Skatverbandes und Vereinigungen

(1)      Eine Teilnahme am Punktspielbetrieb ist ausgeschlossen

(2)      Eine Vereinigung mit anderen Skatvereinen ist ausgeschlossen

(3)      Über Freundschaftsturniere mit  Skatclubs anderer Regionen entscheidet die Mitgliederversammlung

§ 5                         Organe  des Vereins

(1)      Vereinsorgane sind :

          –         die Mitgliederversammlung

          –         der Vorstand

          –         die Revisionskommission

§ 6     Die Mitgliederversammlung

(1)      Die Mitgliederversammlung ist höchstes Organ des Vereins.

(2)      Sie findet mindestens einmal im Jahr statt und ist im 4. Quartal

einzuberufen. Dazu sind die Mitglieder 4 Wochen vorher mit Bekanntgabe der Tagesordnung zu laden. 

(3)      Eine Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen ,wenn mindestens 1/3 der Mitglieder das begründet verlangen

          Über Verlauf und Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen

(4)      Die Mitgliederversammlung beschießt  grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt..

          Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3  der anwesenden Mitglieder , zur Änderung des Vereinszwecks  oder zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 3/4 aller Mitglieder des Vereins  erforderlich .

(5)      Die Mitgliederversammlung hat  zwingend folgende Aufgaben :

          – Wahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters

          – Wahl der Mitglieder des Vorstands

          – Wahl der Revisionskommission

          – Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands, des Berichts der

  Revisionskommission und Entlastung des Vorstands

          – Entscheidung über den Jahresplan und Verwendung der Finanzmittel

          – Bildung von Ausschüssen zur Klärung unvorhergesehener Probleme.

 § 7                                  Der Vorstand

(1)      Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern.

          – dem Vorsitzenden

          – dem Stellvertreter

          – dem Schatzmeister

          – zwei weiteren Vorstandsmitgliedern

(2)      Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in offener Abstimmung  mit einfacher Stimmenmehrheit für 4 Jahre  gewählt. Veränderungen kann nur die Mitgliederversammlung beschließen .Bis zur nächsten Mitgliederversammlung kann eine Position kommissarisch  besetzt werden.

(3)      Dem Vorstand obliegen folgende Aufgaben:

          – er handelt im Namen des Vereins und organisiert alle Maßnahmen , die die

Zweckbestimmung des Vereins erfüllen und  im Jahresplan beschlossen   sind.

– Aufstellung des Jahresfinanzplans und Organisation der  satzungsgemäßen

  Finanztätigkeit 

– Organisation der Umsetzung gefasster Beschlüsse der  Mitgliederversammlung.

          – Abschluss von  erforderlichen Verträgen , die zur ordnungsgemäßen

  -Durchführung der Skatturniere notwendig ist.  

(4)      Zur Deckung der entstehenden finanziellen Unkosten und materiellen    Aufwendungen sowie zur Aufwandsentschädigung der Mitglieder des Vorstands, werden die 1,- € / Spieler und Turnier auf Dauer festgeschrieben.

          Sie sind durch den Schatzmeister gesondert nachzuweisen.

          Der Vorsitzende hat das Recht ,nach Beratung mit dem Vorstand , darüber uneingeschränkt zu verfügen.

§ 8                         Die Revisionskommission    

(1)      Die Mitgliederversammlung wählt  zwei Revisoren für die Dauer von 4 Jahren

          Eine Wiederwahl ist möglich.

          Sie haben das Recht unvermutet Kontrollen des Kassenbuches, der Belege

          und die satzungsgemäße Verwendung der Finanzmittel durchzuführen..

          Darüber ist der Mitgliederversammlung zu berichten 

Diese Satzung wurde durch die Gründungsversammlung am 30.Dezember 2009 mehrheitlich beschlossen.

 Vorsitzender                                                  Stellvertreterin

 Uwe Sachse                                                   Helga Schroeder